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Von Teilnehmerrekorden und alten Bekannten – Start in die Winterlaufserie Wilhelmsburg

Nach der bereits im November gestarteten Bramfelder Winterlaufserie ging am heutigen Sonntag auch ihr „kleiner Bruder“ in Hamburgs Süden an den Start. Die vierte Auflage der Winterlaufserie Wilhelmsburg erfreut sich wieder über einen Teilnehmerzuwachs und mausert sich langsam zur festen Institution für Hamburger Läuferinnen und Läufer, die sich über die kalte Jahreszeit fit halten möchten. 454 Läuferinnen und Läufer verschrieben sich von Januar bis März sich einmal im Monat zum Rundensammeln in Wilhelmsburger Inselpark einzufinden. Anders als in Bramfeld besteht hier der Rundkurs aus lediglich 2,93 km und darf nämlich so häufig wie möglich durchlaufen werden. Nur der zeitliche Rahmen von 2½ Stunden muss eingehalten werden. Dazu passt auch die terminübergreifende Inselkönigspaarwertung. Die beiden Läufer, welche nach dem dritten Termin im März die meisten vollständig absolvierten Runden auf ihrem Konto verbuchen können, werden zum Inselkönig und -königin gekrönt. Wer aber keine Lust auf Langstrecke bzw. Dauerlauf hat, kann den flachen Kurs auch für kürzere Tempoeinheiten nutzen. Im Durchschnitt lief der Teilnehmer am heutigen Auftakt 5,4 Runden. Zu den Höchst- und Niedrigwerten später mehr.

Dank Nettozeitnahme ist der Start um 9.30 Uhr nur optional. So schließen sich Ausschlafen und eine Teilnahme nicht aus. Einige Läuferinnen und Läufer nutzten diese Freiheit und begaben sich teilweise erst eine Stunde nach Start auf die Strecke. Nachzügler bilden aber eher die Ausnahme, sodass sich die meisten Teilnehmer doch für das frühe Aufstehen entschieden haben.

Die schnellsten Runden liefen Vincent Schick (10:35 Min.) und Christine Brandt (Running Athlete Lübeck, 12:40 Min.). Für beide war nach einer bzw. drei Runden dann auch Schluss. Bei der Ausdauer-Fraktion sah man gewohnte Gesichter: Lars Röpke, mittlerweile unter dem Banner des TSV Eintracht Hittfeld, und Marcel Schlag, nach wie vor von der HNT Hamburg. Das Duell der beiden Langstreckler um die Krone zieht sich bereits durch die letzten beiden Winterlaufserien – die Serienwertung und die Königskrone ging bisher nur über diese beiden und waren meist knapp. Heute war es aber relativ eindeutig: Als einziger konnte Röpke 12 Runden auf seinem Konto verbuchen, darunter auch die viertschnellste Rundenzeit des Tages (11:38 Min.). Schlag folgte mit 11 Runden dahinter. Hinter den beiden folgte Oliver Loukota (Team ERDINGER Alkoholfrei), ebenfalls mit 11 Runden. Bei Rundengleichstand wird die Durchschnittsgeschwindigkeit als Tiebreakter zur Rate gezogen. Röpke ist übrigens alleiniger Rekordhalter, welcher 13 Runden schaffte. Diesen Leistung hob er sich bisher für den Februar- und März-Termin auf, wenn die Vorbereitungen für die Frühjahrs-Marathons weiter fortgeschritten sind. Es wird interessant, ob noch ein weiterer Kandidat dazustoßen wird, welcher ebenfalls die 38,09 Kilometer innerhalb von 2,5 Stunden packt.

Bei den Frauen ist „Serien-Seriensiegerin“ Annika Kuhlmann in diesem Jahr nicht dabei, sodass Dauergast Eva Schultz (FC St. Pauli Triathlon) heute zum ersten Mal bei Ausdauerläufern ganz oben stand. 44 Sekunden vor Zielschluss konnte sie ihre 10. Runde vollenden und steht damit bisher alleine da. Julia Schröder (LC Hansa Stuhr Tri-Wölfe) und Lina Focht folgten mit 9 Runden auf den Plätzen. Beachtlich dabei ist, dass Focht trotz Dauerlauf auch die drittschnellste Rundenzeit vorweisen konnte (14:03).

Neben so vielen Bekanntem hatte die 4. Auflage der noch jungen Winterlaufserie noch etwas komplett Neues zu bieten: Zum ersten Mal wurde ein Mehrwegbechersystem in der Ziel- und Streckenversorgung eingerichtet, um den Müll zu begrenzen. Die Teilnehmer nahmen dieses System sehr positiv an und sortierten teilweise ihre Becher sogar selbstständig in die hierfür vorgesehen Behälter.

Die Ausdauerndsten

Frauen

  1. Eva Schultz, FC St. Pauli Triathlon, 10 Runden (2:29:05)
  2. Julia Schröder, LC Hansa Stuhr Tri-Wölfe, 9 Runden (2:16:16)
  3. Lina Focht, 9 Runden (2:20:57)

Männer

  1. Lars Röpke, TSV Eintracht Hittfeld, 12 Runden (2:19:41)
  2. Marcel Schlag, HNT Hamburg, 11 Runden (2:19:14)
  3. Oliver Loukota, Team ERDINGER Alkoholfrei, 11 Runden (2:25:08)

Die schnellsten Runden
Frauen

  1. Christine Brandt, Running Athlete Lübeck, 12:40
  2. Janina Lüllau, jedestrainingzählt e.V., 13:37
  3. Lina Focht, 14:03

Männer

  1. Vincent Schick, 10:35
  2. Wanja Moritz, BSV Buxtehude, 10:50
  3. Halidou Koudougou, Philips LG, 10:51

Die vollständigen Ergebnislisten sowie die Altersklassenwertung können hier eingesehen werden.

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