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Finale der 27. Bramfelder Winterlaufserie: dem Regen davonlaufen

“Ergiebigen Regen” sagte der Wetterdienst für den Abschlusslauf der 27. Bramfelder Winterlaufserie voraus – und so kam es dann auch. Noch einmal zeigte der Winter mit nasskalten 3 Grad plus, dass er noch nicht vorüber ist. Aber: Fast 700 Teilnehmer zeigten ihrerseits dem (Rest-)Winter, dass die Laufsaison nie vorüber ist. Notfalls mit Kapuzen- Laufjacke. Alternative: Wetter ignorieren, in Shorts starten und dafür mit “Tempo- Bolzen” warmhalten. Denn die Bramfelder Winterlaufserie ist mittlerweile dafür bekannt, u.a. Triathleten und 5000m- Läufern eine frühe Einstimmung auf die Wettkampfsaison zu bieten und wird dafür auch genutzt. Im Starterfeld dabei: Annika Krull (Hamburger Laufladen), Siegerin des Rennsteiglauf- Marathons 2016 und mit Qualifikation für die Ironman- WM 2017 auf Hawaii, Julius Schröder (TH Eilbeck), Deutscher Betriebssportmeister 10 km 2015, Christian Hiller (Hamburger Vizemeister Marathon 2016) und eine Delegation des neu gegründeten leistungssportlich orientierten Vereins Hamburg Running e.V.-

Mit ein paar Minuten Verspätung ging es um 9:33 auf den 1-4 Runden- Kurs um den Bramfelder See – eingefangen von einem ordentlich in wasserdichtes Plastik verpackten Fernsehteam. Abgesehen von Bauarbeiten und einigen zusätzlichen Zuschauern an einer kurz vor dem Ziel neu gebauten Imbissbude ist die Strecke so wie immer: flach und schnell. Sehr schnell erfolgte der erste Rundendurchlauf: Julius Schröder legte eine 16:51 vor und setzte zur nächsten Runde an – das versprach eine 33er Zeit zu werden, die man bei einem 10 km Volkslauf (genau: 2 mal 5,023 = 10,046 km) nicht alle Tage zu sehen bekommt. Tatsächlich konnte er sich auf Runde 2 sogar noch leicht steigern. Zwei Sekunden hinter ihm: Mahmood Alrashedi (Hamburg Running), der die Wertung über eine Runde gewann – mit satten zwei Minuten Vorsprung. Die schnellste Frau war erwartungsgemäß Annika Krull. Nach 18:37 beendete sie die erste von drei Runden, erst zwei Minuten später folgte die zweite Susanne Specht (LG Wuerm Athletik); sie wurde mit 20:21 Siegerin über eine Runde.

Mit Schröder (33:26 im Ziel) und Krull (57:24) ein drittes sportliches Highlight und der Ausdauergewinner des Tages, ebenfalls nicht unerwartet: Christian Hiller. 1:11:15 benötigte er für vier Runden und war sieben Minuten schneller als Pawel Kampa (Otto Wulff Bauunternehmung Tri Team).

 

Ergebnisse des letzten Laufs der Serie

4 Runden (20,092 km)

Frauen

  1. Julia Boltzen, 1:27:41
  2. Friederike Eberhagen, Stade, 1:30:54
  3. Alexandra Henin (FRA), 1:32:16

 

Männer
1. Christian Hiller, 1:11:15

  1. Pawel Kampa, Otto Wulff Bauunternehmung Tri Team, 1:18:32
  2. Waldemar Kabut, Waldo Run, 1:18:51

3 Runden (15,069 km)

Frauen

  1. Annika Krull, Hamburger Laufladen, 57:24
  2. Friederike Maaß, Hamburg, 1:07:10
  3. Eva Schultz, Laufen gegen Leiden, 1:10:14

 

Männer

  1. Reiner Hanen, Hamburg, 1:00:07
  2. Dominik Falk, Norderstedt, 1:00:54
  3. Björn Schümann, Norderstedt, 1:05:26

 

2 Runden (10,046 km)

Frauen

  1. Sandra Jaerel, TH Eilbeck, 43:04
  2. Bettina Strehl, MC Pirate, 43:35
  3. Claudia Bohnenkamp, TRI EMTV Elmshorn, 44:02

 

Männer

  1. Julius Schröder, TH Eilbeck, 33:26
  2. Aron Weldegergis, Hamburg Running, 35:15
  3. David Köndgen, 35:48

 

1 Runde (5,023 km)

Frauen

  1. Susanne Specht, LG Wuerm Athletik, 20:21
  2. Dörte Zimmermann, Hamburg, 21:29
  3. Jutta Brattke, 23:55

 

Männer

  1. Mahmood Alrashedi (IRQ), Hamburg Running, 16:53
  2. Lasse Bo Ladewig, Hamburger SV, 18:32
  3. Aman Thades, Hamburg Running, 17:33

Ergebnisse der Serienwertung

736 Teilnehmer haben in diesem Winter an mindestens drei Läufen teilgenommen und kamen damit in die Serienwertung. Die jeweils schnellsten drei Männer und Frauen wurden heute zum Abschluss der Serie geehrt (so sie denn anwesend waren – es lohnt sich: es gibt Sachpreise!). Die eine oder andere Überraschung gab es auch – ein sicher geglaubter Seriensieg kann auch in letzter Minute noch verlorengehen. Kleiner Trost: zur Siegerehrung ließ der Regen nach. Ein wenig.

80 km und mehr

Frauen

  1. Katharina Rojek, 12,82 km/h
  2. Nadine Rabmund, 12,59 km/h
  3. Clara Rapp, 12,43 km/h

 

Männer

  1. Halidou Koudougou (BUR), 15,11 km/h
  2. Benjamin Ehlers, 15,05 km/h
  3. Reiner Hansen, 14,95 km/h

60 km und mehr

Frauen

  1. Alexandra Henin (FRA), 12,97 km/h
  2. Franziska Lechner, 12,61 km/h
  3. Eva Schultz, 12,39 km/h

 

Männer

  1. Christian Offermann, 15,38 km/h
  2. Dominik Falk, 14,99 km/h
  3. Stefan Gehrke, 14,90 km/h

40 km und mehr

Frauen

  1. Bettina Strehl, 13,56 km/h
  2. Anna Lea Eggert, 13,46 km/h
  3. Christine Brandt, 13,16 km/h

 

Männer

  1. Frank Sedelmeier, 16,50 km/h
  2. Frank Barthel, 14,70 km/h
  3. Olaf Knauer, 13,77 km/h

20 km und mehr

Frauen

  1. Viviane Rösler, 13,60 km/h
  2. Ellen Noack, 12,90 km/h
  3. Natascha Leisner, 12,44 km/h

Männer

  1. Bengt Weißling, 16,51 km/h
  2. Jonas Kresse, 16,15 km/h
  3. Roger Stuer, 14,91 km/h

 

Die Ergebnisse gibt’s im Detail unter https://www.winterlaufserie-hamburg.de/ergebnisse/

 

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