
Tipps zum Laufen im Winter
Was ist, wenn Winterlaufserie ist und es richtig Winter wird? Die Kurzantwort lautet: Wir finden statt… zumindest meistens. Auch in der kalten Jahreszeit ist es unser Anliegen, Menschen in Bewegung zu bringen. Das erfordert sowohl von Veranstalterseite als auch von den Teilnehmenden eine gewisse Anpassungsfähigkeit. Unser Team ist stets bestrebt, das Beste aus den äußeren Bedingungen zu machen, um einen Lauf zu ermöglichen.
Manchmal bedeutet das, dass die Strecke kurzfristig angepasst wird, um schwer passierbare Abschnitte zu umgehen. Manchmal nehmen wir auch den Lauf aus der Wertung, um den Wettbewerbsdruck zu reduzieren, sodass Sie Ihren Lauf ganz entspannt und in moderatem Tempo genießen können. Und ganz selten kommt es vor, dass eine Durchführung außerhalb unserer Möglichkeiten liegt und nicht realisiert werden kann. Der Termin wird in der Regel nachgeholt.
Für die ersten beiden Szenarien sind aber auch Sie als Teilnehmende gefragt. Deshalb möchten wir Ihnen die nachfolgenden Tipps mit auf den Weg geben, damit Sie stets gesund und munter ins Ziel kommen.

Es gibt kein falsches Wetter…
Bei Kälte jenseits des Gefrierpunkts, Schnee, Eis und Glätte empfehlen wir die folgenden Laufausrüstung:
- Schuhwerk: Sollten Sie Trailrunning-Schuhe oder andere Laufschuhe mit griffigem Sohlenprofil besitzen, ist dies die richtige Wahl. Auch Spikes können hilfreich sein.
- Kopfbedeckung: Ein Großteil der Körperwärme geht über den Kopf verloren. Optional kann ein Hals- oder Multifunktionstuch als Atemschutz getragen werden, um die Schleimhäute vor dem Austrocknen zu schützen.
- mehrlagige Kleidung: Setzen Sie auf den Zwiebellook, um ein Auskühlen zu vermeiden. Als äußere Schicht eignet sich eine winddichte Jacke.
- Eincremen: Bei kälteempfindlicher Haut empfiehlt es sich, insbesondere das Gesicht vor dem Start einzucremen.
- Schneebrille: Wenn Ihre Augen bei Kälte schnell tränen, kann eine Schnee- oder Skibrille sinnvoll sein.
- Wechselkleidung: Führen Sie trockene Kleidung mit (insbesondere Unterwäsche), in die Sie nach dem Zieleinlauf schnell schlüpfen können.

Sie vs. die Kälte
Zusätzlich sollten Sie bei eisigen Wetter ihren Abläufe anpassen:
- Aufwärmen: Laufen Sie bewusst langsam an. Kalte Muskeln sind verletzungsanfälliger. Verzichten Sie ggf. vollständig auf das Einlaufen und nutzen Sie die ersten Kilometer, um behutsam auf Betriebstemperatur zu kommen.
- Kurze Schritte: Kürzere Schritte reduzieren die Flugphase und sorgen für mehr Stabilität.
- Atmung: Bei sehr kalten Temperaturen empfiehlt es sich, durch die Nase ein- und durch den Mund auszuatmen.
- Getränke: Verzichten Sie vor dem Start auf kalte Getränke.
- Keine Sorge: Gefrorenes Kopf- oder Gesichtshaar ist ungefährlich – keine Angst vor Eiszapfen an Bart, Augenbrauen oder Haupthaar.
Mit diesen Tipps kommen Sie gesund und munter ins Ziel!