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Das Beste kommt zum Schluss

Finale der Bramfelder Winterlaufserie 2021/2022 als Frühlingsvorbote

Der Frühling kommt, die Bramfelder Winterlaufserie geht. Nach fünf mehr oder weniger unterschiedlichen Terminen steht damit auch die 32. Auflage der im Norden Hamburgs verankerten Laufserie in den Büchern. Zum Abschluss bekamen die Teilnehmenden mit viel Sonnenschein und angenehmen Temperaturen von bis zu 13° C bereits einen Vorgeschmack auf die bald beginnende Langstreckensaison. Seit jeher werden die Läufe um den Bramfelder See von vielen Athletinnen und Athleten als Vorbereitung und als Leistungsindikator für die ersten großen Wettkämpfe des Jahres genutzt, die bereits ihre Schatten vorauswerfen. Vorher gilt es aber nochmal zurückzublicken.

Insgesamt 1.440 Läuferinnen und Läufer wollten mindestens einen der fünf Termine wahrnehmen, die von November bis März einmal monatlich stattfanden. Der Auftakt datiert vom 7. November: Es war die Rückkehr zum klassischen Veranstaltungsformat. Unter Einhaltung strenger Auflagen ging es zurück zum gewohnten Rundkurs über exakt vermessene 5.023 Meter, welcher von der Sportanlage am Gropiusring um den Bramfelder See, am Ohlsdorfer Friedhof entlang und durch das angrenzende Wohngebiet führt. Das damalige Streckenbild war der Bezeichnung Goldener Oktober würdig – nur kleine Pfützen und matschige Stellen erschwerten hin und wieder das Überholen auf einigen Abschnitten.

Mit dem zweiten Termin kam der Winter dann aber erst so richtig in Schwung. Dauerregen und Temperaturen im niedrigen Bereich verwandelten nahezu den gesamten unbefestigten Bereich der Strecke in ein Matschinferno. Viele nutzten deshalb die Freiheit einer Nettozeitnahme und begannen ihren Lauf deutlich später als zur offiziellen Streckenöffnung um 9.30 Uhr – vermutlich um den stärksten Niederschlägen aus dem Weg zu gehen. Vergeblich. 633 Finisher hatten sich das anschließende obligatorische Bramfelder Buffet, bestehend aus warmem Zitronentee und Waffeln, redlich verdient.

Der Januar-Termin entschädigte dafür aber wieder ein wenig und bot ein Winterlaufwetter-Best-of. Dennoch nahmen die Teilnehmerzahlen im Vergleich zum vorigen Termin etwas ab. Das ist aber ganz normal. Die Motivation scheint beim Auftakt am größten zu sein und nimmt dann sukzessive ab.

Der Februar hatte es dann aber nochmal in sich. Aufgrund der Stürme Ylenia, Zeynep und Antonia wurde ein Betretungsverbot für sämtliche Hamburger Sportanlagen verhängt und eine Warnung vor dem Betreten von Parks und Wäldern ausgesprochen. Letztendlich führte das zu einer unerwarteten Rückkehr zum digitalen Laufformat: Jeder lief dort, wo es sicher war und lud anschließend das eigene Ergebnis hoch. Aufgrund der anhaltenden Aufräumarbeiten an besagtem Rennwochenende hatte der vierte Termin für manchen Teilnehmenden etwas von einem Crosslauf, waren viele Naturstrecken von Hindernissen gepflastert, unterspült oder komplett unzugänglich.

Deshalb war es umso erfreulicher, dass der Frühlingsanfang hielt, was er versprach. Das Finale wurde nochmal genutzt, um richtig Tempo zu machen. Dank der perfekten Bodenverhältnisse und dem fortgeschrittenen Stand der Saisonvorbereitung führte das zu den im Schnitt schnellsten Ergebnissen der gesamten Serie. Schließlich stehen im Anschluss auch die Ehrungen der Seriensiegerinnen und -sieger auf dem Programm und da wollte manche oder mancher nochmal alles in die Waagschale werfen. Und das sind die Siegerinnen und Sieger der Bramfelder Winterlaufserie 2021/2022:

> 20 km

Frauen

  1. Henrike Güber, 15,16 km/h
  2. Lisa-Alexandra Beyer, 13,68 km/h
  3. Alina Röper (hamburg running), 13,60 km/h

Männer

  1. Tobias Mehnert (Triabolos Triathlon Hamburg), 15,87 km/h
  2. Ben Lafrentz (Hamburger Schwimm-Club), 15,66 km/h
  3. Thomas Kasch (buchdrucker.de), 15,30 km/

> 40 km

Frauen

  1. Annika Stresow, 13,04 km/h
  2. Claudia Hollinghausen (Hamburger Sportclub), 12,44 km/h
  3. Julia Becker (Triabolos Triathlon Hamburg), 12,19 km/h

Männer

  1. Jean Surmont, 16,97 km/h
  2. Steffen Lübke, 15,59 km/h
  3. Marius Schirmer (Judo-Club Rüsselsheim), 15,40 km/h

> 60 km

Frauen

  1. Jenny Jovan, 12,82 km/h
  2. Lina Rieper (hamburg running), 12,66 km/h
  3. Kathrin Fischer (Kaifu Tri Team), 12,19 km/h

Männer

  1. Mathias Marten (LG Matze Fast Express), 15,63 km/h
  2. Björn Schümann, 15,12 km/h
  3. Eugen Eisner (BSG DZ HYP), 15,02 km/h

> 80 km

Frauen

  1. Gabriele Busse, 11,44 km/h
  2. Katrin Hamann, 10,18 km/h
  3. Elvira Pinto, 9,81 km/h

Männer

  1. Henning Lohmann, 13,79 km/h
  2. Axel Peters (LT Haspa Marathon Hamburg), 13,67 km/h
  3. Steffan Hamer (Team ERDINGER), 13,51 km/h

> 100 km

Frauen

  1. Christin Stuck, 12,23 km/h
  2. Selina Dittrich, 11,68 km/h
  3. Denise Trapp (Todglüsinger SV), 11,55 km/h

Männer

  1. Daniel Wilken (SG Wasserratten Norderstedt), 15,01 km/h
  2. Samir Schulz-Meinen (recyclehero), 14,83 km/h
  3. Matthias Düwel (BSG Jungheinrich), 14,79 km/h

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