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Bericht zum 4. Lauf der Winterlaufserie 2018/19

Bramfelder Winterlaufserie Teil 4: Jetzt mit noch mehr Inhalt

Aufgrund einer unüberwindbaren Baustelle in Zielnähe musste die Strecke der Bramfelder Winterlaufserie einer spontanen Kursänderung unterzogen werden. So wurde der letzte Kilometer des Kurses etwas umgemodelt und führte nun etwas früher als gewohnt vom Bramfelder See weg, bei den Tennisanlangen vorbei und durch‘s „Stadion“ zum Ziel, inkl. kurzem Gegenverkehrsabschnitt vor Kilometer 5 (mancher Läufer nutzte den doppelten Durchlauf der Wasserstelle für eine weitere Erfrischung). Auf diese Weise kamen die Teilnehmer – ehe es auf die Zielgeraden ging – noch in den kurzen Genuss der Tartanbahn. Unterm Strich bedeutete diese Umleitung zusätzliche 246 m pro Runde, zzgl. einer kurzen aber intensiven Steigung im letzten Drittel. Sicherlich nicht die besten Voraussetzungen für Topzeiten.

Beste Voraussetzungen zum Laufen gab es aber dennoch: So angenehmes Wetter hatte die Bramfelder Winterlaufserie sicherlich selten gesehen. Die sonst nur vereinzelt auftretenden Läufer in kurz-kurz waren heute gar nicht mehr so vereinzelt und bei durchgehendem Sonnenschein und Temperaturen um die 12° war wenig von Winterlauf-Feeling zu spüren, (auch wenn das bedeutete, dass etliche Teilnehmer sich kurz vor Start dazu entschieden, nochmal ein Kleidungsstück mehr in die Gepäckgarderobe nachzureichen). Beflügelt von der frühlingshaften Wettersituation traten 252 Spontan-Entschlossene den Weg zur Nachmeldung an, was nur knapp an einem Rekord vorbei schrammte. Einen richtigen Rekord ergab die tatsächliche Finisherzahl, welcher aufgrund der Nachmeldungen auf 1.002 kletterte, was es so bei einem vierten Termin noch nie gab.

Manche nutzten das gute Wetter für einen entspannten Lauf mit Familie & Freunden (die Winterlaufserie ist bekannt für den ausgelassenen Klönschnack im Anschluss), andere als Teil ihrer Saisonvorbereitung für die immer näher rückenden Wettkämpfe im Frühling. So war auch das Team von hamburg running mit insgesamt 22 Mitgliedern vertreten, deren Ausbeute mit 7 Top 3-Platzierungen beachtlich ist. Beim Kampf um die Serienwertung haben wir auch die ein oder andere Vorentscheidung: Julia Letzgus und Linda Kays (Hamburger Laufladen) sollten den Titel über 100 km unter sich ausmachen, bei den Herren ist Bertrand Kaiser fast schon durch – natürlich vorausgesetzt sie alle treten beim kommenden Termin auch wieder an. Auch ein Blick auf die 100 km-Heldinnen & Helden Wertung zeigt Erfreuliches, wo alle Teilnehmer mit über 100 absolvierten Kilometern geehrt werden: Aktuell kommen 107 Teilnehmer dafür in Frage, im vergangenen Jahr wurden am Ende schließlich 84 Läuferinnen & Läufer. Am 17. März wissen wir mehr, dann findet nämlich der finale Lauf statt – mit anschließender Siegerehrung und Pipapo. Man darf also aus mehrerer Hinsicht gespannt sein.

Ob die Routenänderung auch für den finalen Termin Bestand haben wird, kann zu diesem Zeitpunkt noch nicht abgesehen werden – erfahren werdet ihr es hier. Eine umfangreiche Fotogalerie zum 4. Lauf findet man hier.

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